Autor: Lucy schreibt!

Schokotörtchen mit Mango-Füllung

Oiiiink! Hier ist oire Bella: Ich liiiiiebe ja so kleine Törtchen, wie man sie in franzöööösischen Boulangerien bekommt, und deswegen hat mir Tönnchen auch gezeigt, wie man tolle Mousse-Törtchen backt! Für oich habe ich mir hoite ein Rezept von dem tollen Matthias Ludwig von TörtchenTörtchen vorgenommen – ich zeig oich jetzt mal, wie das geht! Also, Froinde: In die Pfötchen gespuckt und los! Ihr braucht 1 x Schokoladenbiskuit-Teig mit 20 g Extra-Schokotropfen – zum Rezept geht es hier! für die Schokomousse: 90 ml Milch 1 Eigelb 15 g Zucker 155 g gehackte dunkle Kouvertüre 250 ml cremig geschlagene Sahne für die Fruchtfüllung: ca. 300 g Fruchtfleisch von frischen, süßen Mangos eine kleine, frische Chilischote 30 g Zucker 60 ml frisch gepresster Orangensaft für die Schokoglasur:10 g Kakao 35 g Zucker 25 g Creme fraîche 30 ml Wasser 1 Backthermometer10 Backringe à 6 cm Durchmesser, 4 cm hoooch Ich hab zu allererst meinen Biskuit gebacken – und dann hatte ich eigentlich gar keine Lust mehr weiterzumachen, weil der schon so superlecker war, dass ich ihn am …

Schokoladen-Biskuit

Zutaten:70 g gemahlene Mandeln70 g Puderzucker2 Eier (Größe M)3 Eiweiße (Größe M)45 g Zucker55 g Mehl20 g Kakao25 g flüssige Butter (für das Schokomousse-Törtchen haben wir noch 20 g Schokotropfen zugegeben, damit das Ganze eine hübsche Struktur hat!) Zubereitung:In einer Schüssel Mandeln, Puderzucker und die Eier cremig aufschlagen. In einer anderen Schüssel die Eiweiße mit dem Zucker steif schlagen. Einen Teil des Eischnees unter die Mandel-Zuckermischung heben. Kakao und Mehl auf den restlichen Eischnee sieben und alles rasch unterheben. Einen Esslöffel der Masse zu der geschmolzenen Butter geben und diese Mischung vorsichtig unter die Teigmasse ziehen. Den Teig gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und bei 180 Grad 8–12 Minuten backen.

Bellas bunter Foccacia-Garten

Wie unsere Instagram–Follower wissen, läuft gerade auf Instagram gerade – im November 2020 – „Das große Plüschiebacken“. In Woche 2 war die Aufgabe: Backen mit Hefe. Da Wencke und ich als Organisatorinnen und Chefjurorinnen des Wettbewerbs nicht mitbacken können, haben wir unsere Bella (unterstützt von ihrem Schweineprinzen Gernot) in den Wettbewerb geschickt. Bella hat sich eine Menge vorgenommen: Sie und Gernot und haben an einem einzigen Nachmittag Croissants, eine Schokoladenbabka und diese beiden wundervollen Blumengärten aus Foccacia-Brot gebacken. Das besonders Schöne daran ist: So ein Foccacia-Gärtchen ist nicht schwierig anzulegen, kann ganz und gar individuell gestaltet werden, ist offen für so ziemlich allen Gemüsearten und setzt der Kreativität keine Grenzen. Tatsächlich ist es so, dass die etwas verwilderten Gärtchen von Bella und Gernot innerhalb von 5 Minuten entstanden sind, weil die 16-Uhr-Frist des Wettbewerbs auslief und das Ganze ja auch noch in den Ofen musste. Trotzdem sind zwei überaus ansehnliche bunte Wildgärten entstanden, die noch dazu wunderlecker warten! Hier das Rezept: Zutaten für 2 kleine oder einen großen Garten (als Hauptgericht für 2–3 Erwachsene oder …

Orangen-Chili-Teufelchen

Die Elchmädels backen für Halloween Unser Junior-Backteam ist momentan ja ein bisschen unausgelastet: Noch sind Herbstferien (am Montag geht die Schule wieder los … oder auch nicht – man weiß ja nie in diesen verrückten Zeiten), die Ballettschule hat zu, unser Weihnachtsbackbuch ist fix und fertig und die Arbeiten zu unserem Kochbuch (jaaaa! Ich habe da einen Plan!!! Erzähle ich bald mehr drüber!) haben noch nicht richtig begonnen. Aber man weiß ja, wie kleine Elche so sind: Einen Plan haben sie immer! Also waren sie im Karnevals-, Party- und Bastel-Discount am Ring einkaufen: Dort findet man eigentlich immer schöne Dinge, die kleine-Elchsmädchen-Herzen höher schlagen lassen: Kleine Liegestühle, das entzückende kleine Schaukelpferd – und eine große Auswahl an ungewöhnlichen Ausstechförmchen. Das kleine Teufelchen hatte es den Mädels direkt angetan, und sie wollen unbedingt damit gleich etwas backen. Das muss man ihnen wirklich lassen: Kreativ sind sie, die Mädchen! Im Pfötchenumdrehen hatten sie – passend zum Förmchen-Charakter – ein teuflisch leckeres Rezept kreiert, das noch dazu genau zur Jahreszeit passt! Schließlich ist es nur noch eine Woche …

Mini-Schoko-Gugelhupf mit Rote Bete

Na los – komm ruhig näher und greif zu! Nimm dir einen … Mini-Schoko-Gugelhupf mit Rote Bete   Trommelwirbel und Tusch: Ich präsentiere noch was, was wir hier alle sehr lieben: Gugelhupfe im Miniaturformat zum Liebhaben und mit einem Haps verschlingen. Ungefähr so groß wie ein Trüffel-Pralinchen sind diese kleinen Leckerbissen, die sich bei uns größter Beliebtheit erfreuen, weil sie a) superlecker b) nur eine ganz, ganz klitzekleine Verführung sind. Solange man nur einen isst … oder zwei … und bei dreien – naja. Ist immer noch nicht soviel wie ein „erwachsenes“ Stück Kuchen! Wir jedenfalls backen diese kleinen Köstlichkeiten schon seit vielen Jahren; schon als das „richtige Kind“ noch in die Grundschule ging, war das der Renner als Geburtstags-Mitbringsel – wir haben dann immer drei Sorten gebacken: Schlumpf-Zitrone – in knallblau – Straciatella – und Schoko-Guglhupfe mit Rote Bete. Was man natürlich braucht, sind Mini-Gugl-Backformen – sonst ist die ganze Aktion ja irgendwie witzlos. Ich verlinke euch unten mal verschiedene Angebote. Wir selbst verwenden eine Silikonbackform, aber nicht jeder mag in diesem Kunststoff backen, …

Lucy backt, auch nach Weihnachten: SKKMSS

Omis köstliche Sauerkirschtarte   Kaum war Weihnachten vorbei und vorerst auch die Plätzchenbackerei, machte das Tönnchen auch schon wieder Stress: Ich sollte euch unbedingt das Rezept für den Lieblingskuchen ihrer und Mamas Jugend verraten. Weil sie ja schließlich auf einem soooooo schönen Foto auf Instagram mit besagtem Kuchen zu sehen ist – und sooooo viele Leute das Bild wunderschön fanden (jaja, der Kuchen ist schon lecker und sieht auch so aus!). Aber dann kamen im Januar ja erst einmal Mamas Geburtstag und Opas Achtzigster dazwischen – und da waren wir zwei ja extrem fleißig in der Küche (wie der ein oder andere sicherlich von Tönnchens Instagram-Kanal weiß ;-). Aber dazu später. Kommen wir nun also zunächst einmal zu unserem wunderbaren All-Time-Kuchen-Favoriten: Eingeführt in unsere Familie wurde er unter dem wohlklingenden Namen SKKMSS (sprich: Esskakaemmessess) – die ungeheuer griffige Abkürzung für „Sauerkirschkuchen mit saurer Sahne“. Unter diesem eher umständlichen Titel stand das Rezept damals in irgendeiner dieser Frauenzeitschriften, die man im letzten Jahrtausend so las … Brigitte, Für Sie, Feindin, Puppen und ihre Mütter … oder …

Lucy backt, Teil 3: Kleine Mandelhörnchen

Lucys backt (naja, schnabuliert) für Weihnachten: Kleine Mandelhörnchen Als die Mama noch klein war, da ging sie immer mit meiner Oma und und meinem Opa (also anders gesagt: mit ihren Eltern) ins Café Römer in Geisweid. Und da gab es entweder den besten Baumkuchen der Welt oder die besten Mandelhörnchen der Welt für die Mama. Was den Baumkuchen angeht, haben Mama und ich schon einige Rezepte ausprobiert – und wir waren nicht richtig glücklich. Dieses Jahr haben wir’s mit einem Rezept aus dem ZEIT MAGAZIN versucht – da gab es eine Ausgabe, die sich nur mit Kuchenbacken beschäftigte, aber überzeugt hat uns das nicht. Mal abgesehen davon, dass die Mama immer verständnislos den Kopf schüttelt, wenn sie dir Rezeptfotos aus der ZEIT anschaut – klar, die haben ihre eigene Ästhetik, aber Appetit machen die nicht! Wir probieren die Rezepte dann aber manchmal trotzdem aus, und zuletzt eben den Baumkuchen. Unser Fazit: Okay, kann man essen, aber schmecken zu sehr nach Ei. Kein Wunder – es mussten ZEHN (10!) Eier in den Teig. Wir haben dann …

Lucy backt, Teil 2: knusprige Mandelplätzchen

Lucys backt für Weihnachten: Knusprige Mandelplätzchen Im Teil 1 hatte ich das Rezept vorgestellt, das es als letztes in den Kanon unserer liebsten Weihnachtsrezepte geschafft hat. Wir probieren in unserer puppigen Versuchsküche eine Menge aus, aber es schaffen auch viele Rezepte gar nicht in eine zweite Runde. Schließlich stellen wir hier hööööchste Ansprüche an Geschmack, Duft (ihr ahnt gar nicht, wie sensibel  Stofftier- und Puppennasen sind!) und nicht zuletzt auch die Optik. Dieses Rezept geht auf Mamas Kindheit zurück, obwohl Tönnchen auf Instagram behauptet, es handle um ein ganz altes Familienrezept von ihrer Urgroßmutter Methusalömmchen. Mag sein. Ich war noch nicht genäht, als das Rezept zum ersten Mal ausprobiert wurde. Das war nämlich auf jeden Fall zu Mamas Schulzeiten (wie man an der Kinderschrift auf dem Rezeptmanuskript deutlich erkennen kann) – irgendwann im späten Mittelalter also. Jedenfalls hat sie die Plätzchen wohl für irgend so ein Adventsfrühstück in ihrer Klasse ausprobiert. Unsere Mandelplätzchen basieren jedenfalls auf einem Rezept für Florentiner, auf dessen Zutatenliste noch so allerhand Florentiner-Typisches wie Zitronat, Orangeat und Honig stand. Mochte meine …

Lucy backt! Teil 1: kleine Pistazien-Marzipan-Strudel

Lucys backt für Weihnachten: Kleine Quarkstrudel mit köstlicher Füllung Naja, wenn ich gaaanz ehrlich bin, dann war das nicht allein meine Idee, das mit der Back-Kolumne auf meinem Blog. Aber Tönnchen, das kleine, olle, aber nicht ganz unpfiffige Nilpferd in unserem Haushalt (habe ich schonmal von ihr berichtet?), betreibt seit ein paar Tagen einen Instagram-Account, wo sie Fotos von sich postet. Und eben auch welche, die sie bei der Weihnachtsbäckerei zeigen. Und weil die wohl ganz gut ankommen (ich fasse es ja nicht, wieviele Leute sich so ein schäbbiges kleines Plüschtier angucken!), dachten wir, wir verraten euch hier mal unsere All-Time-Klassiker-Lieblings-Plätzchen-Rezepte. Alle von uns vielfach erprobt, an Freunden und Nachbarn getestet (leben alle noch und pflegen nach wie vor den Umgang mit uns) und mit dem Prädikat „superlecker“ ausgezeichnet. Aber jetzt geht’s los. Die kleinen Quarkstrudel mit Pistazien-Marzipan-Füllung sind tatsächlich das jüngste Rezept in unserer Sammlung – die haben wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal gemacht, als unsere Mama zum Advents-Kaffeetrinken für ihre Freundinnen geladen hatte und sie fand, dass von Florentinern, Mandelhörnchen, Mini-Schoko-Gugls, …

Lucy ist zurück! Was hätte geschehen können …

Ich weiß, ich weiß, ihr habt sehr, sehr lange nichts von mir gehört. Und ihr habt euch sicher gefragt, was denn eigentlich passiert ist! Euch Sorgen gemacht, ob es mir gut geht. Hoffe ich zumindest. Ich könnte jetzt natürlich erzählen, dass ich entführt worden bin und jahrelang gefangen gehalten wurde. Zum Beispiel in einem Versuchlabor mit allerhand silbrig glänzenden, undurchschaubar gruseligen Apparaturen, geheimnisvoll blinkenden Bildschirmen, vielen Schläuchen und Erlenmeyerkolben mit unheimlich vor sich hinsubbernden stinkenden Flüssigkeiten, fiesen, langen Injektionsnadeln. Eine total durchgeknallte, schielende, ständig wirr vor sich hinmurmelnde Wissenschaftlerin und ihr warzennasiger Assistent hätten mir Elektroden ins Gehirn gesteckt, mich in Röhren geschoben und durch Teilchenbeschleuniger auf Slimies (schreibt man die so???) geschossen und alle Aktionen, Reaktionen und Fusionen akribisch protokolliert. Zum Glück hätte der moralisch noch nicht total verkorkste neue Praktikant sich eines Tages bereit erklärt, eine der Versuchsratten, der ich einen Zettel mit einem Hilferuf um den Schwanz geringelt hätte, einen Moment unbeaufsichtigt zu lassen … Und dann wäre, nach Monaten des Wartens und Hoffens, irgendwann mit lautem Knall und eine Million Glassplitter …