Autor: Lucy schreibt!

Mini-Schoko-Gugelhupf mit Rote Bete

Na los – komm ruhig näher und greif zu! Nimm dir einen … Mini-Schoko-Gugelhupf mit Rote Bete   Trommelwirbel und Tusch: Ich präsentiere noch was, was wir hier alle sehr lieben: Gugelhupfe im Miniaturformat zum Liebhaben und mit einem Haps verschlingen. Ungefähr so groß wie ein Trüffel-Pralinchen sind diese kleinen Leckerbissen, die sich bei uns größter Beliebtheit erfreuen, weil sie a) superlecker b) nur eine ganz, ganz klitzekleine Verführung sind. Solange man nur einen isst … oder zwei … und bei dreien – naja. Ist immer noch nicht soviel wie ein „erwachsenes“ Stück Kuchen! Wir jedenfalls backen diese kleinen Köstlichkeiten schon seit vielen Jahren; schon als das „richtige Kind“ noch in die Grundschule ging, war das der Renner als Geburtstags-Mitbringsel – wir haben dann immer drei Sorten gebacken: Schlumpf-Zitrone – in knallblau – Straciatella – und Schoko-Guglhupfe mit Rote Bete. Was man natürlich braucht, sind Mini-Gugl-Backformen – sonst ist die ganze Aktion ja irgendwie witzlos. Ich verlinke euch unten mal verschiedene Angebote. Wir selbst verwenden eine Silikonbackform, aber nicht jeder mag in diesem Kunststoff backen, …

Lucy backt, auch nach Weihnachten: SKKMSS

Omis köstliche Sauerkirschtarte   Kaum war Weihnachten vorbei und vorerst auch die Plätzchenbackerei, machte das Tönnchen auch schon wieder Stress: Ich sollte euch unbedingt das Rezept für den Lieblingskuchen ihrer und Mamas Jugend verraten. Weil sie ja schließlich auf einem soooooo schönen Foto auf Instagram mit besagtem Kuchen zu sehen ist – und sooooo viele Leute das Bild wunderschön fanden (jaja, der Kuchen ist schon lecker und sieht auch so aus!). Aber dann kamen im Januar ja erst einmal Mamas Geburtstag und Opas Achtzigster dazwischen – und da waren wir zwei ja extrem fleißig in der Küche (wie der ein oder andere sicherlich von Tönnchens Instagram-Kanal weiß ;-). Aber dazu später. Kommen wir nun also zunächst einmal zu unserem wunderbaren All-Time-Kuchen-Favoriten: Eingeführt in unsere Familie wurde er unter dem wohlklingenden Namen SKKMSS (sprich: Esskakaemmessess) – die ungeheuer griffige Abkürzung für „Sauerkirschkuchen mit saurer Sahne“. Unter diesem eher umständlichen Titel stand das Rezept damals in irgendeiner dieser Frauenzeitschriften, die man im letzten Jahrtausend so las … Brigitte, Für Sie, Feindin, Puppen und ihre Mütter … oder …

Lucy backt, Teil 3: Kleine Mandelhörnchen

Lucys backt (naja, schnabuliert) für Weihnachten: Kleine Mandelhörnchen Als die Mama noch klein war, da ging sie immer mit meiner Oma und und meinem Opa (also anders gesagt: mit ihren Eltern) ins Café Römer in Geisweid. Und da gab es entweder den besten Baumkuchen der Welt oder die besten Mandelhörnchen der Welt für die Mama. Was den Baumkuchen angeht, haben Mama und ich schon einige Rezepte ausprobiert – und wir waren nicht richtig glücklich. Dieses Jahr haben wir’s mit einem Rezept aus dem ZEIT MAGAZIN versucht – da gab es eine Ausgabe, die sich nur mit Kuchenbacken beschäftigte, aber überzeugt hat uns das nicht. Mal abgesehen davon, dass die Mama immer verständnislos den Kopf schüttelt, wenn sie dir Rezeptfotos aus der ZEIT anschaut – klar, die haben ihre eigene Ästhetik, aber Appetit machen die nicht! Wir probieren die Rezepte dann aber manchmal trotzdem aus, und zuletzt eben den Baumkuchen. Unser Fazit: Okay, kann man essen, aber schmecken zu sehr nach Ei. Kein Wunder – es mussten ZEHN (10!) Eier in den Teig. Wir haben dann …

Lucy backt, Teil 2: knusprige Mandelplätzchen

Lucys backt für Weihnachten: Knusprige Mandelplätzchen Im Teil 1 hatte ich das Rezept vorgestellt, das es als letztes in den Kanon unserer liebsten Weihnachtsrezepte geschafft hat. Wir probieren in unserer puppigen Versuchsküche eine Menge aus, aber es schaffen auch viele Rezepte gar nicht in eine zweite Runde. Schließlich stellen wir hier hööööchste Ansprüche an Geschmack, Duft (ihr ahnt gar nicht, wie sensibel  Stofftier- und Puppennasen sind!) und nicht zuletzt auch die Optik. Dieses Rezept geht auf Mamas Kindheit zurück, obwohl Tönnchen auf Instagram behauptet, es handle um ein ganz altes Familienrezept von ihrer Urgroßmutter Methusalömmchen. Mag sein. Ich war noch nicht genäht, als das Rezept zum ersten Mal ausprobiert wurde. Das war nämlich auf jeden Fall zu Mamas Schulzeiten (wie man an der Kinderschrift auf dem Rezeptmanuskript deutlich erkennen kann) – irgendwann im späten Mittelalter also. Jedenfalls hat sie die Plätzchen wohl für irgend so ein Adventsfrühstück in ihrer Klasse ausprobiert. Unsere Mandelplätzchen basieren jedenfalls auf einem Rezept für Florentiner, auf dessen Zutatenliste noch so allerhand Florentiner-Typisches wie Zitronat, Orangeat und Honig stand. Mochte meine …

Lucy backt! Teil 1: kleine Pistazien-Marzipan-Strudel

Lucys backt für Weihnachten: Kleine Quarkstrudel mit köstlicher Füllung Naja, wenn ich gaaanz ehrlich bin, dann war das nicht allein meine Idee, das mit der Back-Kolumne auf meinem Blog. Aber Tönnchen, das kleine, olle, aber nicht ganz unpfiffige Nilpferd in unserem Haushalt (habe ich schonmal von ihr berichtet?), betreibt seit ein paar Tagen einen Instagram-Account, wo sie Fotos von sich postet. Und eben auch welche, die sie bei der Weihnachtsbäckerei zeigen. Und weil die wohl ganz gut ankommen (ich fasse es ja nicht, wieviele Leute sich so ein schäbbiges kleines Plüschtier angucken!), dachten wir, wir verraten euch hier mal unsere All-Time-Klassiker-Lieblings-Plätzchen-Rezepte. Alle von uns vielfach erprobt, an Freunden und Nachbarn getestet (leben alle noch und pflegen nach wie vor den Umgang mit uns) und mit dem Prädikat „superlecker“ ausgezeichnet. Aber jetzt geht’s los. Die kleinen Quarkstrudel mit Pistazien-Marzipan-Füllung sind tatsächlich das jüngste Rezept in unserer Sammlung – die haben wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal gemacht, als unsere Mama zum Advents-Kaffeetrinken für ihre Freundinnen geladen hatte und sie fand, dass von Florentinern, Mandelhörnchen, Mini-Schoko-Gugls, …

Lucy ist zurück! Was hätte geschehen können …

Ich weiß, ich weiß, ihr habt sehr, sehr lange nichts von mir gehört. Und ihr habt euch sicher gefragt, was denn eigentlich passiert ist! Euch Sorgen gemacht, ob es mir gut geht. Hoffe ich zumindest. Ich könnte jetzt natürlich erzählen, dass ich entführt worden bin und jahrelang gefangen gehalten wurde. Zum Beispiel in einem Versuchlabor mit allerhand silbrig glänzenden, undurchschaubar gruseligen Apparaturen, geheimnisvoll blinkenden Bildschirmen, vielen Schläuchen und Erlenmeyerkolben mit unheimlich vor sich hinsubbernden stinkenden Flüssigkeiten, fiesen, langen Injektionsnadeln. Eine total durchgeknallte, schielende, ständig wirr vor sich hinmurmelnde Wissenschaftlerin und ihr warzennasiger Assistent hätten mir Elektroden ins Gehirn gesteckt, mich in Röhren geschoben und durch Teilchenbeschleuniger auf Slimies (schreibt man die so???) geschossen und alle Aktionen, Reaktionen und Fusionen akribisch protokolliert. Zum Glück hätte der moralisch noch nicht total verkorkste neue Praktikant sich eines Tages bereit erklärt, eine der Versuchsratten, der ich einen Zettel mit einem Hilferuf um den Schwanz geringelt hätte, einen Moment unbeaufsichtigt zu lassen … Und dann wäre, nach Monaten des Wartens und Hoffens, irgendwann mit lautem Knall und eine Million Glassplitter …

Lieblingsbücher 3: Nicht drücken!

Nicht drücken von Gernot Gricksch erschienen im oetinger Verlag   Wenn plötzlich durchgeknallte Blondinen in schrill-bunten Kimonos auftauchen, sich in kryptischen Andeutungen über die nahe Zukunft ergehen, kompletten Blödsinn reden und dann sogar in der Schule auftauchen (nachdem sie die Physiklehrerin im Klo eingesperrt haben) und dort noch mehr ausgemachten Quatsch reden … dann wird wohl bald etwas Außerordentliches passieren! Siri nicht gerade das typische Mädchen: Sie spielt gerne Fußball, zieht Sciene Fiction-Romane Liebesgeschichten vor und und hat schon früher ihre Barbies lieber mit dem Brotmesser operiert als ihnen bunte Kleidchen anzuziehen. (Kann ich, die Lucy, natürlich total verstehen – vor allem die Barbie-Brotmesser-Sache!) Ihre Familie findet, sie sei irgendwie viel zu jungenhaft geraten – allen voran ihre hübsche Kosmetikerinnen-Tante Petra, die Siri mit Glamour-Beauty-Schminksets und Modetipps zu mehr Weiblichkeit verhelfen will. Klar, dass Siri davon wenig begeistert ist. Einzig auf gleicher Wellenlänge mir Siri ist ihre beste Freundin Ivana, die sie so akzeptiert, wie sie ist. Ole hängt in der Schule mit seinen Freunden Jan und Tarik ab – mit echten Kerlen: Fußballspielen, Coolsein …

Kirmes

Während die anderen noch ihre Deutscharbeit schreiben (ich bin schon lange fertig, komisch eigentlich! Ich war mit den Fragen ganz schnell durch und habe sogar nochmal alles durchgelesen! Pipileicht! Ich versteh‘ bloß nicht, warum die anderen so schwitzen!), kann ich ja mal schnell noch erzählen, was bei mir am Wochenende los war! Vorgestern bin ich nämlich mit der Veronika auf der Kirmes gewesen. In Köln ist das ja immer zweimal im Jahr: Einmal nach Ostern und einmal im Herbst. Meistens ist es im Herbst dann schon biestig kalt und auf dem Riesenrad bibbert man die ganze Zeit vor sich hin und wünscht sich, dass es schnell wieder vorbei ist (ist es ja zum Glück auch; die Mama schimpft immer, dass eine so kurze Fahrt für uns alle soviel kostet wie meine gesamte Wintergarderobe), aber in diesem Jahr ist es ja geradezu puppenpopowarm: Genau das richtige Wetter, um sich in einem Sause-Rüttel-Schüttel-Fahrgeschäft den Wind um die Ohren wehen zu lassen! Die Veronika hat zuerst einmal alles, was von ihrem Taschengeld noch übrig war, an einer Losbude …

Lucy als Autorin

Falls ihr es noch nicht gemerkt haben solltet: Ich stelle hier auf meiner Seite nach und nach Lieblingsbücher von mir vor. Nicht nur ganz aktuelle, sondern auch schon etwas ältere lesenswerte, die nicht unbedingt jeder kennt. Und wenn mich das Nilpferd, das bei uns wohnt, ganz, ganz lieb bittet, dann stelle ich bald vielleicht sogar mal das Buch vor, das es gerade schreibt und demnächst zu veröffentlichen droht … ähm … plant. MEIN erstes Buch kennen sicher auch noch nicht alle. Es heißt 2 und 1/2 Portion – Verschwörung im Schlosshotel und ich habe es selbst bei BoD verlegt. Bis jetzt ist es noch nicht der totale Verkaufshit, aber das kommt sicher noch. Ich finde, es hätte das verdient. Die Mama sagt auch, es ist ganz gut, vor allem dafür, dass ich noch in der Grundschule war, als ich es geschrieben habe. Aus Mamas Mund ist das schon ein krasses Lob. Klar, logo, ich weiß natürlich, dass es voll unfein wäre, hier mein eigenes Buch über den grünen Klee zu loben. Das sollen lieber andere …

Lieblingsbücher 2: Die schrecklichsten Mütter der Welt

  Die schrecklichsten Mütter der Welt von Sabine Ludwig erschienen im oetinger Verlag Was macht eigentlich eine schreckliche Mutter aus? Und wie wäre es, wenn an ihre Stelle einfach mal eine richtig nette Frau träte, die einem alle Wünsche von den Augen abliest und einen nicht mit lästigen Anliegen von Hausaufgaben über Haarewaschen bis zu Ins-Bett-Gehen behelligt? Wäre dann alles gut? Und falls das noch nicht die ideale Lösung sein sollte: Kann man wenigstens die eigene Mutter durch Erziehungmaßnahmen optimieren? Bruno hat’s schwer: Ständig muss er zum Klavierunterricht, Üben, Üben, Üben bestimmt seinen Alltag. Dabei würde er viel lieber in den Boxverein gehen! Geht aber nicht, denn das wäre ja viel zu gefährlich für kostbare Pianistenhände! Denn zumindest eine glaubt, dass in Bruno ein begnadeter Musiker steckt: Seine Mutter. Auch wenn sie mit ihrer Meinung doch ziemlich allein dasteht. Weder Brunos Proteste noch die vorsichtigen Versuche der jeweils beauftragen Musikpädagogen kann sie von ihrer Überzeugung abbringen, dass in Sohn ein musikalisches Genie steckt. Auch Emily hat allen Grund zur Klage: Sie lebt allein mit Mutter …