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Schokomousse-Torte mit Passionsfruchtcreme

Ohhhh – eine Torte! Endlich, endlich kann man wieder Torten backen, weil wieder Besuch kommt! Deswegen haben wir gleich zum Geburtstag des „richtigen“ Kindes eine wunderbare Torte gebacken … Mal wieder nach einem Rezept des fabelhaften Matthias Ludwig von TörtchenTörtchen …

1 x Schokoladenbiskuit-Teig – zum Rezept geht es hier

für die Passionsfruchtcreme
125 g Passionsfruchtpüree (siehe TIPP im roten Kasten)
45 g Zucker
1 Eiweiß, 1 Ei
75 g gewürfelte Butter
1 ½ Blatt Gelatine

für die Schokomousse
120 ml Milch
30 ml Sahne
1 Eigelb
25 g Zucker
2 Blatt Gelatine
180 g dunkle Kuvertüre
330 ml cremig geschlagene Sahne

für die Glasur (nur Oberseite, ansonsten 4-fache Menge)
20 ml Milch
30 ml Wasser
35 g Kakao
15 g Agavendicksaft oder Honig
80 g dunkle Kuvertüre
10 ml Rum

Zubereitung:

Ihr fangt an mit den Böden: Wir brauchen einen etwas größeren (24 cm Durchmesser) und einen etwas kleineren (22 cm Durchmesser). Also entweder in zwei Backringen gebacken oder nacheinander in einem verstellbaren. Darin backen wir bei 180 Grad 2 Böden ca. 12 Minuten lang.

(Da wir nur einen Backring hatten – der andere ist gerade verliehen –, , zugleich aber sehr faul und verfressen sind, haben wir den einen auf 24 cm Durchmesser gestellt, den ganzen Teig reingeschüttet und etwa 20 Minuten bei 180 Grad gebacken. Achtung: Der Boden muss ganz durchgebacken sein – unbedingt die Stäbchenprobe (z.B. ) machen: klebt noch etwas Teig am Stäbchen, und ggf. noch ein paar Minuten länger im Ofen lassen! Idealerweise macht man natürlich 2 Böden – s.o., die dann auch nicht ganz so lange backen müssen, weil ja dünner! Wir haben den Boden in der Mitte in zwei Böden schnitten und dann rundum auf 22 cm gebracht. Die Kuchenreste haben wir schnell aufgegessen. So kann man das natürlich auch machen …)

Während die Böden im Ofen waren, haben wir angefangen die Passionsfruchtcreme zubereiten:

Wir haben
Die Gelatine in kaltes Wasser zum Aufweichen gelegt und bereitgestellt.
Die Butter in kleine Würfel geschnitten und bereitgestellt.

Das Passionsfruchtpüree in einem kleinen Topf aufkochen lassen; in einer Schüssel Eiweiß und Ei verquirlen. Das heiße Püree dazugeben, alles gut vermischen (wenn ihr Rührei mit Passionsfrucht fabriziert habt, habt ihr nicht eifrig genug gerührt!) und zurück in den Topf damit und erhitzen, bis die Masse köchelt und dick wird. Dabei immer rühren! Vom Herd nehmen und Butter und ausgedrückte Gelatine einrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Diese Creme in einem Tortenring auf den kleineren der Böden schütten, und das Ganze für 2–3 Stündchen einfrieren.

Für die Schokomousse die Gelatine in kaltes Wasser zum Aufweichen legen, die Schokolade hacken und die 330 ml Sahne cremig schlagen, und dann Boden Nummer 1 mit der Passionsfruchtcreme aus der Kühlung holen.
Alles bereitstellen.

Eigelb und Zucker in einer Schüssel vermischen.

Milch und 30 ml Sahne aufkochen und unter Rühren dazugeben zur Ei-Zuckermischung geben. Alles zusammen zurück in den Topf, erhitzen, bis alles anfängt zu blubbern. Vom Herd nehmen, die Gelatine in der Masse auflösen (immer schön rühren!) und das Ganze über die Schokolade schütten. Solange rühren, bis sich alles aufgelöst hat und die Masse nur noch 40 Grad warm ist. Dann die Sahne liebevoll unterheben.

Nun den zweiten Biskuitboden in einem passenden Tortenring bereitstellen, etwa die Hälfte der Schokomousse daraufschütten. Den gefrorenen Boden mit der Passionsfruchtseite nach unten (also Schokomousse-wärts) mittig daraufplatzieren und alles mit der restlichen Schokomousse zurück in die Tiefkühlung. Für mindestens vier Stunden gefrieren lassen.

Zum krönenden Abschluss die Glasur vorbereiten: Wir haben uns entschieden, nur die Oberseite damit zu überziehen und die Seiten einfach pur schokomoussig zu belassen. Wenn ihr die gesamte Torte auch an den Seiten damit überziehen wollt, solltet ihr locker das Vierfache an Menge berechnen, denn dabei ist sehr, sehr viel Schwund! So reichen aber die o.g. Mengen aus.

Kuvertüre hacken und bereitstellen.
Milch, Wasser, Kakao, Agavendicksaft (oder Honig … wir mögen keinen Honig, deswegen weichen wir immer auf etwas Anderes aus!) aufkochen lassen, über die Schokolade gießen und ganz glatt verrühren. Zum Schluss den Rum zugeben. Wenn alles ganz glattgerührt ist, über noch tiefgefrorene Tortenoberfläche gießen.

Und dann bleibt eigentlich nur noch: Warte,bis diese wunderbare Torte zum Genießen aufgetaut ist – und dann – juhu! Lasst es euch schmecken!

Eure Küchenfee

TÖNNCHEN

TIPP:
Passionsfruchtpüree selbst herstellen ist und wirklich zu aufwendig und auch zu teuer – ich weiß gar nicht, wieviele Passionsfrüchte man für die o.g. Mengen brauchen würde.;-)
Die gute Nachricht: Ihr könnt Passionsfruchtpüree bestellen –
im Glas oder tiefgefroren!
z.B. hier:
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(den haben wir genommen, können wir sehr empfehlen!) oder
https://amzn.to/2XrVnWK

Tönnchen backt Herzhaftes: Dinkelbagels

Herzhafte Heiligenscheine (aka Sesam-Dinkelbagels)

Also wir hier sind eigentlich gar nicht so die Brot- und Brötchenesser. Was vielleicht damit zusammenhängt, dass Mamas Mahlzeiten, als sie noch bei Opa und Oma wohnte, ziemlich, ziemlich oft eine Brot- und Brötchen-Grundlage hatten. Also morgens eine Vollkornbrötchen mit Marmelade, in der Schule eine Schulbrot mit Frischkäse, am Mittag eine Auswahl aus leckerem Brot oder gar ein Vollkornbrötchen (damals der neueste Schrei: Das SCHNITZER-Vollkorn-Brötchen. Gab’s mit Sesam, Sonnenblumenkern oder Mohn, klein und rund oder klein und länglich und klein …) und abends … naja. Kam durchaus auch mal ein Schnitzerbrötchen auf den Tisch. Noch Fragen?

Ich meine: Ohne Zweifel könnten Brot und Brötchen etwas ganz Köstliches sein – so duftend aus dem Ofen, knusprig und knackig! Oder so ein ganz frisches Baguette oder eine Ciabatta mit etwas Schönem belegt – lecker! Trotzdem ist es bei uns doch meistens so, dass in unserem Haushalt das klassische deutsche „Abendbrot“ so gut wie gar keine Rolle spielt und wir lieber einen schönen Salat, eine Suppe oder sonst was Leckeres zu Abend essen. Allerdings ist unser „richtiges“ Kind ein großer Käseliebhaber und dazu gehört nunmal in der Regel ein feines Stück Brot. Also haben wir uns auf die Suche nach etwas Leckerem auf diesem Gebiet gemacht, das uns allen schmeckt. Mama hat gleich nach etwas aus Dinkel Ausschau gehalten (weil Dinkel ja so voll gesund und lecker ist) und kam dann mit diesem Rezept um die Ecke, das wir inzwischen bei jeder Gelegenheit backen. Wir haben eigentlich fast immer ein paar davon auf Vorrat im Tiefkühlschrank – und bei Bedarf backen wir uns einfach ein paar davon auf! Das Schöne daran ist, dass man die Zutaten dazu auch immer im Haus haben kann – da wird nix schlecht!

Und hier kommen sie, die Zutaten für 9 Bagels:

1 Päckchen Trockenhefe
ca. 1 El Zucker

+ 150 ml lauwarmes Wasser

500 g Dinkelmehl oder Dinkel-Vollkornmehl
etwas Olivenöl

+ nochmal 150 ml lauwarmes Wasser

Weiße und / oder schwarze Sesamsamen zum Bestreuen

*

1. Der Vorteig

Soweit, so gut! Als erstes starten wir mit dem Vorteig: dazu gebe ich 150 ml lauwarmes Wasser in ein Glas, gebe die Hefe und einen Esslöffel Zucker dazu, rührt ein paar Mal um – und stellt das Ganze an einen wamen Ort und lasst es dort 15 Minuten gehen. Dabei solltet ihr gelegentlich umrühren. Ich hab’ das meistens vergessen, schlimm war das auch nicht 😉

2. Wir kneten einen feinen Teig
Während ihr den Vorteig gehen lasst, das Dinkelmehl mit dem Salz in eine Rührschüssel geben.

Nach 15 Minuten habt ihr eine eher unhübsch aussehende blubbrig-blasige hellbraune Flüssigkeit im Glas, diesen Hefemix schüttet ihr dazu und fangt an zu kneten. Gebt noch ca. 150 ml lauwarmes Wasser dazu und verknetet alles solange, bis ihr einen schönen glatten Teig habt. Wenn der Teig zu klebrig ist, tut einfach noch etwas Mehl dazu (und, Überraschung: Kommt er euch zu furzig trocken vor, einfach noch ein Schlückchen Wasser dazu!) und arbeitet es ein.

3. Wir machen eine Stunde lang etwas anderes Schönes und lassen den Teig gehen
Das Innere einer weiteren Schüssel mit etwas Öl bestreichen, den Teig hinein, den Teig auch mit etwas Öl bepinseln – und ab damit an einen warmen Ort und schön mit einem Geschirrtuch abdecken. Der Teig muss jetzt eine ganze Stunde gehen. Die Zeit könnt ihr wunderbar nutzen, um noch einen tollen Nachtisch zu zaubern. Oder ein Buch zu lesen. Oder was immer euch einfällt.

4. Wir formen unsere Bagels
Nach etwa einer Stunde sollte euer Teig ordentlich aufgegangen sein – also an Volumen zugenommen haben. Bevor ihr jetzt so richtig loslegt, den Teig aus der Schüssel nehmt und 3 x 3 (also 9) Teigkugeln formt, setzt ihr erst einmal einen großen Topf mit Wasser auf, das ihr zum Kochen bringt. Außerdem stellt ihr ein mit Backpapier oder einer Backmatte belegtes Backblech bereit. Etwas Olivenöl auf dem Backpapier/der Backmatte verstreichen.

(nochmal zum Mitschreiben:
Schritt 1: Wasser kochen
Schritt 2: Backblech mit eingeöltem Backpapier vorbereiten
Schritt 3: Bagels formen)

Sobald das Wasser anfängt zu brodeln, formt ihr aus jeder Teigkugel einen Bagel, in dem die die Kugel etwas flachdrückt, mit dem Finger ein Loch in die Mitte bohrt und dieses dann so ausweitet, bis das Ergebnis eben wie eine Bagel aussieht! Dann ab damit ins kochende Wasser. Nach einer Minute auf die andere Seite drehen und noch eine weitere Minute im sprudelnden Wasser kochen lassen. Dann herausheben und auf das bereitstehende Blech setzen.Mit den Sesam bestreuen (oder, wenn ihr sehr große Sesamfans seid: Sesam in einen flachen Schüssel  geben und nacheinander beide Bagelseiten hineinsetzen – so machen wir das).

Das fertige Backblech mit den Sesam-Bagels lasst ihr nochmal ca. 10-15 Minuten ruhen. In der Zeit könnt ihr schonmal den Backofen anwerfen und vorheizen: 220 Grad (Ober-/Unterhitze).

5. Backen!
Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad (Ober-/Unterhitze) zwischen 15 und 18 Minuten goldbraun backen.

6. Aufessen!

Fertig! Und wieder einmal wünschen wir euch frohes Gelingen beim Nachbacken.

Euer fröhliches Back-Team

Tönnchen, Lucy und Wencke

Küchenchef Nönner empfiehlt: feinster Antpasti-Salat

Wer uns auf Instagram folgt, weiß, dasss wir Mädels in den letzten Wochen wenig Zeit zum Kochen hatten – bei uns hieß es Tanzen, tanzen, tanzen! Also hat bei uns einer übernommen, der mit Küche und Kochen bisher ziemlich wenig am Hut hatte: Mein Bruder Nönner. Und, wie sich herausgestellt hat: Der Junge ist ein Naturtalent! Ich überlege, ob wir ihn offiziell zum Küchenchef unserer Familie ernennen …

Eines unserer Highlights in den vergangenen drei Wochen war der mediterrane Antipasti-Salat, den Nönner am Valentinstag extra für Awful und mich zubereitet hat: Der war so unglaublich lecker, dass ich Nönner gebeten habe, das Rezept dafür mit euch zu teilen! Es ist ein bisschen aufwendiger, deswegen machen wir das meist nur dann, wenn mehrere Gäste kommen – aber seid versichert: Es lohnt sich!

Was ihr braucht:
1 Aubergine
1 Zucchini
1 Knoblauchknolle
je ein Zweig Rosmarin und Thymian
8 EL Olivenöl

1 rote Paprika
1 gelbe Paprika

4-5 kleine rote Zwiebeln
30 g Zucker
7 EL Aceto Balsamico
100 ml Rotwein

1 Päckchen Mozzarella
4 EL weißen Balsamico
10 g Basilikum

Für das Pesto:
30 g Basilikum
10g Pinienkerne
30 g geriebener Parmesan
1 Knoblauchzehe
8 Esslöffel Olivenöl
Salz und Pfeffer

Für das Pesto die Pinienkerne kurz in einer Pfanne goldbraun anrösten (ohne Fett) und mit den restlichen Zutaten im fein pürieren.

Die Paprika vierteln und mit der Hautseite nach oben auf den vorgeheizten Backofengrill legen. ca. 10 Minuten grillen, bis die Haut schwarze blasen wirft. Ein nasses kaltes Küchentuch oder Papier darauflegen, etwas abkühlen lassen, die Haut abziehen. In mundgerechte Stücke schneiden.

Die Zwiebeln pellen und längs halbieren. Den Zucker in einem mittelgroßen Topf leicht karamellisieren lassen, die Zwiebeln mit den Schnittflächen daraufsetzen und mit Alceto balsamico ablöschen. Mit dem Rotwein auffüllen und ca. 15 Minuten einkochen lassen, bis die Zwiebeln gar sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Aubergine und die Zucchini in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Knoblauchknolle in der Mitte durchschneiden. In einer breiten Pfanne Öl erhitzen, den Knoblauch (mit der Schnittfläche nach unten) und die Kräuter zugeben und die Gemüsescheiben goldbraun braten (zunächst die Auberginen – die brauchen länger!)

für das Pesto die gerösteten Pinienkerne zu den übrigen Zutaten geben

Das Gemüse und die Zwiebeln auf einer Platte anrichten, mit dem Pesto beträufeln und mit etwas von dem Rotwein-Sirup, weißem Balsamico, Olivenöl und evtl. etwas Zitrone abschmecken.

Mozarella in mundgerechte Stücke schneiden und zugeben.

Mit Basilikum betreuen.

Guten Appetit wünscht Küchenchef Nönner

köööstliche Passionsfrucht-Mango-Törtchen

Wir haben ja schon das ein oder andere Mal erwähnt, dass wir RIESENFANS von Törtchen Törtchen in Köln sind. Meine Mama hat ein absolutes Lieblingstörtchen: Die Passionsfrucht-Mousse-Törtchen. Und weil sie die so sehr liebt, haben wir zu ihren Geburtstag versucht, die genauso hinzubekommen. Und ich finde, es ist uns ziemlich gut gelungen!!!

Wer diese köstlichen Törtchen machen will, sollte genügend Zeit einplanen. Jeder einzelne Schritt ist nicht besonders aufwendig – aber es sind jeweils längere Kühlzeiten für den Fruchtkern sowie für die Mousse nötig!

Was ihr alles an „Hardware“ braucht:
– idealerweise 10 Dessertringe aus Edelstahl 6 cm, 4 cm hoch
– eine Kernmatte aus Silikon (für kleine Fruchtkerne Durchmesser 4 cm)
– ein Backthermometer

ZUTATEN

Kokosbisquit für den Boden
5 Eiweiße
50 g Zucker
120 g Puderzucker
70 g Kokosflocken
70 g gemahlene Mandeln

Der Passionsfrucht-Mango-Kern
150 g Mango, kleingewürfelt
100 g Passionsfrucht-Püree
15 g Gelierzucker 3:1
2 ½ Blatt Gelatine

Weiße Schokomousse
90 ml Kokosmilch
1 Eigelb
10 g Zucker
3 Blatt Gelatine
220 g weiße Schokolade /Kuvertüre, gehackt
270 g Sahne, cremig geschlagen

Fruchtglasur
200 ml Weißwein
100 g Passionsfruchtpüree
120 g Gelierzucker 3:1

(evtl. weiße Schokolade zur Dekoration)

Zubereitung

1. Der Kokosbisquitboden

Eiweiße mit dem Zucker zu festem Schnee aufschlagen. Die trockenen Zutaten vermischen und vorsichtig unter den Eischnee heben. Die Masse gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausstreichen und bei 170 Grad ca. 15-20 min. backen.

Eine Portion Kokosbisquit backen und 10 Scheiben mit einem Durchmesser von 6 cm. Rezept ausstechen.

2. Der Fruchtkern

Die Gelatine in kaltem Wasser aufweichen. Etwa 1/3 der Mango mit dem Passionsfruchtpüree aufkochen lassen und alles pürieren, die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Die restliche Mango dazugeben, nochmal leicht pürieren und das Püree in 10 kleine Silikonförmchen gießen und für einige Stunden einfrieren.


3. Die weiße Mousse

Etwa 4 Stunden später kann dann weiße Mousse gemacht werden:
Als erstes die Schokolade grob hacken. Die Gelatine einweichen; beides bereitstellen.

Dann die Kokosmilch in einem Topf aufkochen lassen. Das Eigelb mit dem Zucker cremig aufschlagen und die heiße Kokosmilch unterrühren. Alles zurück in den Topf schütten und unter Rühren auf 82 Grad erhitzen (jaaa – wir benutzen ein Thermometer!). Den Topf von der Herdplatte ziehen und eingeweichte Gelatine die Schokolade einrühren. Jetzt schnell die Sahne cremig schlagen. Die Schokoladenmasse gut durchrühren, bis sie richtig schon durchgemischt ist; sobald die Temperatur der Masse nur noch um die 35-40 Grad ist, die Sahne unterheben.

Nun können die Törtchen zusammengebaut werden: Dazu die Kokosbisquit-Scheiben in die Backringe einlegen. Zu einem Drittel mit der Mousse befüllen, dann die gefrorenen Fruchtkerne mittig auf der Mousse platzieren und dann mit der restlichen Mousse die Förmchen bis zum Rand auffüllen. Für mindestens 4 Stunden einfrieren.

Tönnchens Praxistipp: Unserer Erfahrung nach geht das alles ziemlich schnell. Wir mussten mit dem ganzen Team sehr zügig arbeiten – und ich bin ziemlich ins Schwitzen gekommen, weil ich die Schoki nicht schon vorher gehackt hatte und dann auf einmal alles so schnell heiß war … Zum Glück haben die kleinen Elche mit angepackt und mir geholfen! Aber daraus habe ich gelernt: Anfangs alles gut vorbereiten (Schokolade, Gelatine, Schüssel für die Sahne und Rührgerät) und in Griffweite stellen. Gerade als kleines Plüschtier kann man ja nicht immer so schnell, wie man will.

Für die Glasur Weißwein, Fruchtpüree in einem kleinen Topf erwärmen, den Gelierzucker einrühren und aufkochen lassen. Eine Minute köcheln und dann abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die tiefgefrorenen Törtchen aus dem Tiefkühlfach holen, etwas mit den Pfötchen anwärmen (ich rufe dann immer nach Mama – mir ist das zu kalt!), aus den Backringen herausdrücken und auf ein Abtropfgitter stellen.

So ein Soßenportionierer ist übrigens SUPER, wenn man gezielt und gleichmäßig Fruchtglasur auf ein Moussetörtchen aufbringen will!

Und nun ist ein wachsames Nilpferdauge nötig: Die Glasur sollte zu dem Zeitpunkt auf die tiefgefrorenen Törtchen gegeben werden, wenn sie gerade soweit abgekühlt ist, dass sie etwas zu gelieren anfängt. Wenn sie noch zu dünn ist, läuft sie einfach am Rand herunter, ist sie schon zudick, gibt es Klümpchen …

Dazu braucht es ein gewisses Pfötchengefühl – wenn’s beim ersten Mal nicht klappt, nicht aufgeben: Wir haben auch ein paar Anläufe gebraucht, bis wir unsere Törtchen so schön hinbekommen haben!

Auf jeden Fall war unsere Mama total begeistert, und ich bin gespannt, ob ihr es auch seid!

Wir wünschen euch wie immer ganz viel Spaß beim Nachbacken!

Euer Tönnchen & und das Team

Himbeermousse-Törtchen

mit Zitronengrascreme-Füllung

Zutaten:
1 x Grundrezept Biskuitteig: 10 Streifen à 18,5 x 2,8 cm, 10 Kreise à ca. 3 cm Durchmesser


Zutaten Zitronengrascreme:
1/2 Stange Zitronengras
190 ml Sahne
1/2 Limettenblatt (Asialaden)
15 g Zucker
1 1/2 Blatt Gelatine
ein EL Zitronensaft

Zutaten Himbeermousse:
115 g Himbeerpürree (ohne Kerne)
4 Blatt Gelatine
15 ml Himbeergeist (oder ein andere leckere Obstbrand)
2 Eigelb
50 g Zucker
275 ml Sahne

Zutaten Himbeerspiegel:
150 g Tiefkühlhimbeeren
75 g Gelierzucker (2:1)

Als allererstes habe ich die Zitronengrascreme gemacht. Ich wusste gar nicht, dass man das auch in Kuchen tun kann, ich kenn dass sonst nur aus asiatischem Essen … aber egal. Tönnchen hat gesagt, sie hat das so aus dem tollen Törtchenbuch von Matthias Ludwigs gelernt, also hab‘ ichs mal gemacht.

Als erstes musste ich dazu das Zitronengras ein bisschen faserig hopsen (man kann das auch mit irgendeinem Gegenstand ein bisschen flach klopfen, aber darauf rumhopsen macht mehr Sapß) und dann kleinschneiden und mir der Sahne, dem Limettenblatt und dem Zucker aufkochen lassen. Das Ganze abdecken und dann ein paar Minuten ziehen lassen. Dann alles durch ein Sieb streichen, die Gelatine darin auflösen und den Zitronensaft dazugeben. Die Masse in kleine Silikonförmchen gießen (wir haben dafür extra Kernmatten für Taler von 4 cm Durchmesser und ca. 2 cm Höhe) und für ein eine Weile einfrieren.

Für die Himbeermousse habe ich erst mal geprüft, ob der Himbeergeist gut schmeckte. Er war sehr lecker. Hicks. Dann habe ich die Gelatine ein bisschen in kaltem Wasser eingeweicht (und ein bisschen geweint, weil das ja irgendwie früher mal ein Stück Verwandtschaft von mir war) und etwa ein Drittel des Pürrees (das habe ich übrigens aus Tiefkühlhimbeeren hergestellt, die ich ein bisschen aufgewärmt, püriert und durch ein Sieb gestrichen habe. Und das, was im Sieb üüüübrig blieb, hab ich mir griechischem Joghurt gegessen – schleck!!) aufgewärmt und da drin das Gelatinegeschwabbel aufgelöst (gut rühren, dass es keine Klümpchen gibt!). Dann hab’ ich das restliche Pürree dazugekippt, mir noch ein Schlückchen von dem Himbeergeist genehmigt und nochmal noi abgemessen, nochmal probiert und nochmal noi abgemessen – und das dann auch dazugekippt. In der Zwischenzeit hat Gernot schonmal Eigelb und Zucker richtig schön cremig aufgeschlagen. Während wir darauf gewartet haben, dass das Pürree abkühlt, haben wir beide uns noch ein Schlückchen genehmigt. Dann ist und eingefallen, das wir ja auch noch die Sahne cremig (nicht ganz steif!) schlagen müssen. Zum Schluss wird dann alles ganz voooorsichtig untereinandergehoben: Pürree, Eier-Zucker-Creme und Sahne. Und meinetwegen hätten wir dann gerne Dessertschälchen holen und aufessen können … aber Tönnchen hat uns gezwungen, die Törtchen zusammenzusetzen.

Für die Fertigstellung die Biskuit-Streifen so in die Backringe einlegen, dass die Kanten bündig zusammenliegen und der Biskuit mit dem unteren Ringrand abschließt. Jeweils 1 Biskuit-Quadrat unten als Boden einlegen. Etwa zur Hälfte mit der Mousse füllen, dann jeweils einen gefrorenen Zitronengrastaler in die Mousse drücken und dann mit der restlichen Himbeermousse bis zum Rand füllen. Mit einer Backpalette ganz glattstreichen. Die Törtchen für mindestens 4 Stunden einfrieren.

Vor dem Servieren musste noch der Himbeerspiegel obendrauf: Dazu habe ich die Himbeeren mit dem Gelierzucker aufkochen und noch ein Minütchen köcheln lassen, durch ein Sieb passiert, etwas abkühlen und angelieren lassen und dann auf den tiefgekühlten Törtchenoberflächen verstrichen. Und dann die noch gefrorenen Törtchen aus den Backringen rausgedrückt. Und mit einer Himbeere dekoriert. Und dann gegessen. Oiiiiiiiink – was das lecker!! Es hat sich sowas von gelohnt!!


Grundrezept Biskuit

Zutaten:
40 g Puderzucker
4 Eigelb (Größe M)
3 Eiweiß (Größe M)
40 g Zucker
40 g Mehl
40 g Stärke

Zubereitung:
In einer Schüssel Puderzucker und die Eigelbe dickcremig aufschlagen. In einer anderen Schüssel die Eiweiße mit dem Zucker und der Stärke ganz steif schlagen. Einen Teil des Eischnees unter die Eigelb-Zuckercreme ziehen, den restlichen Eischnee auf diese Masse geben.

Das Mehl darauf sieben und alles rasch, aber auch vorsichtig unterheben.

Den Teig gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und bei 180 Grad 10–12 Minuten backen.

TÖNNCHENS TIPP Für die Himbeermousse-Törtchen haben wir auf den Biskuit-Teig zusätzlich noch zerkrümelte getrocknete Himbeer-Stückchen gestreut – ihr könnt auch, wenn ihr mögt, gehackte Nüsse, Pistazien oder Schokoladenstückchen daraufstreuen: Das ist nicht nur noch eine leckere kleine geschmackliche Erweiterung, sondern auch optisch ein Hingucker!

Unser Weihnachtsbackbuch

Die meisten von euch wissen es ja schon: Wir haben ein WEIHNACHTS-BACKBUCH geschrieben (das ihr HIER bestellen könnt). Und zwar das aller-, allererste Plüschiebackbuch auf der ganzen Welt (korrigiert mich, wenn ich falschliegen sollte!).

Unsere ganze Familie hat mitgemacht: 2 Nilpferde, 1 gefährlicher & 3 kleine Elche, zwei Schweine, ein Feuerdrache … und unsere Mama als Grafikerin haben daran gearbeitet …

… und so ist in etwa 300 Stunden Arbeit unser erstes eigenes Backbuch entstanden. Pfötchen in Pfötchen haben wir Tag und Nacht daran gearbeitet, unzählige Plätzchenrezepte herausgesucht, ausprobiert und gebacken, abgeschmeckt, gekleckert und weggewischt, fotografiert, gefilmt und getextet. Und unsere Mama hat dann ein richtiges Buch darauf gemacht, das wir haben drucken lassen (von unserem eigenen Taschengeld, versteht sich!).

Und es ist soooooo schön geworden! Wir waren ganz aus dem Häuschen, als es endlich, endlich da war!

Was uns auch ganz stolz gemacht hat:

Wir waren sogar in der Zeitung!

Eine nette Dame vom Kölner Stadtanzeiger war bei uns, hat mit uns Plätzchen gegessen und uns (und unsere Mama) interviewt. Und sie hat einen ganz tollen Artikel über uns geschrieben!


Hier nochmal die harten Fakten:

Tönnchen backt für Weihnachten – das Plüschiebackbuch
von Tönnchen & Wencke S.
Hardcover-Ausgabe in streng limitierter Auflage
49 weihnachtliche Lieblingsrezepte auf 104 liebevollst gestalteten, farbigen Seiten

Und, das versteht sich: Jedes Buch wird von uns persönlich pfötchensigniert!


Schokotörtchen mit Mango-Füllung

ein feines, kleines Törtchen mit einer fruchtig-scharfen Füllung – absolut oiiiinktastisch!

Oiiiink! Hier ist oire Bella: Ich liiiiiebe ja so kleine Törtchen, wie man sie in franzöööösischen Boulangerien bekommt, und deswegen hat mir Tönnchen auch gezeigt, wie man tolle Mousse-Törtchen backt! Für oich habe ich mir hoite ein Rezept von dem tollen Matthias Ludwigs von TörtchenTörtchen vorgenommen – ich zeig oich jetzt mal, wie das geht!

Also, Froinde: In die Pfötchen gespuckt und los! Ihr braucht

1 x Schokoladenbiskuit-Teig mit 20 g Extra-Schokotropfen – zum Rezept geht es hier!

für die Schokomousse:
90 ml Milch
1 Eigelb
15 g Zucker
155 g gehackte dunkle Kouvertüre
250 ml cremig geschlagene Sahne

für die Fruchtfüllung:
ca. 300 g Fruchtfleisch von frischen, süßen Mangos
eine kleine, frische Chilischote
30 g Zucker
60 ml frisch gepresster Orangensaft

für die Schokoglasur:
10 g Kakao
35 g Zucker
25 g Creme fraîche
30 ml Wasser

1 Backthermometer
10 Backringe à 6 cm Durchmesser, 4 cm hoooch

Ich hab zu allererst meinen Biskuit gebacken – und dann hatte ich eigentlich gar keine Lust mehr weiterzumachen, weil der schon so superlecker war, dass ich ihn am liebsten vom Blech gefuttert hätte. Aber TÖNNCHEN hat gesagt, das geht nicht und ich soll gefälligst nicht so die Sau rauslassen. Außerdem bliebe immer noch genug üüüübrig zum Naschen. Also habe ich ganz 10 Rechtecke von ganz, ganz genau 2, 8 cm x 18,5 cm Kantenlänge ausgeschnitten. Dann wollte ich den Rest Teig aufessen, aber Tönnchen hat gesag, ich muss noch ich noch 10 Quadrate von 3,5 cm Durchmesser ausstechen. Zum Glück war dann immer noch ein bisschen Teig übrig. Nicht genug, um den anderen noch etwas davon anzubieten, aber immerhin.

Bis dahin war alles noch ziemlich einfach (mit dem Lineal hat mir der Nönner ein bisschen geholfen). Aber dann musste ich diese langen Streifen zu Kreisen biegen und in diese Förmchen einlegen. Ich fand ja, dass die viiiiel zu lang waren, aber der Nönner hat gesagt, dass er das genau ausgerechnet hat und das stimmt. Und dann hat Tönnchen es mir vorgemacht: Man muss die Kanten bündig aneinander legen und dann irgendwie in die Förmchen reinquetschen. Und merkwürdigerweise passt das dann! Zum Schluss kommen noch die kleinen Quadrate in die Förmchen, als Boden.

OBSTFÜLLUNG

Dann habe ich die Obstfüllung gemacht: Ich habe eine Mango geschält und das Fruchtfleisch in kleine Würfelchen geschnitten. Die Chilischote habe ich auch in ganz kleine Stückchen geschnitten. Oiiiiiink!! Das hat vielleicht an den Pfötchen gebrannt! Noch den ganzen Tag danach. Warum hat mir denn wieder keiner verraten, dassn man zum Chilischneiden unbedingt Pfötchenschoner tragen sollte! Woher soll ich das wissen bitte?

Danach habe ich den Zucker in einem Topf warm gemacht, bis er geschmolzen ist und dann den Orangensaft dazugekippt und auf ganz, ganz niedrige Temperatur gestellt und so lange gerührt, bis sich der ganze karamellisierte Zucker wieder aufgelöst hat. Und dann habe ich noch die Mango und die Chili dazugegeben, alles kräftig verrührt dann das Ganze zur Seite gestellt und die Schokomousse gemacht.

SCHOKOMOUSSE

Dazu musste ich die Milch aufkochen lassen und in der Zwischenzeit in einer Schüssel Eigelb und Zucker verrühren. Dazu hab ich dann die heiße Milch geschüttet und dann das Ganze wieder zurück in den Topf. Warum dieses Hin und Her, habe ich mich gefragt, und Tönnchen hat es mir erklärt. (Ich habe allerdings sofort wieder vergessen, was Tönnchen mir erklärt hat.) Jedenfalls musste ich dann die Masse ganz doll erhitzen, bis das Thermometer 84 Grad gezeigt hat, und dabei mit einem Silikonschaber die ganze Zeit rühren, damit nichts anbrennt. Und total aufpassen, dass ich nicht in den Topf falle, den das wäre mit Sicherheit sehr unangenehm geworden! Das war vielleicht anstrengend, sage ich oich!! Aber ich habe mich auch gefroit, denn wenn ich beim Backen sehr viele Kalorien verbrauche, dann darf ich hinterher ein Stück Kuchen extra essen.

Das ganze Rühren und Erhitzen hat sich gelohnt: Die Masse ist schön dick und cremig geworden! Und dann durfte ich endlich die gehackte Schokolade dazugeben, ein bisschen stehen lassen und dann alles schön zusammenrühren. Das sah schon soooo lecker aus, aber war noch nicht fertig. Während ich darauf gewartet habe, dass die Masse etwas abkühlt, habe ich die Sahne geschlagen – aber nicht so richtig, richtig steif, sondern schöööön cremig – schleck! Die Sahne durfte ich unter die Schokomasse heben, sobald die auf 45 Grad abgekühlt war!

Dann hätte ich gerne ein Schälchen Mousse gelöffelt, aber Tönnchen hat gesagt, ich kann die Törtchen jetzt zusammenbauen. Ich habe überall zuerst ein bisschen Mousse mit der Spritztüte eingefüllt, bis das Förmchen zu 1/3 voll war und hab dann ein Löffelchen von der Obstfüllung daraufgegeben (die üüübirgens total lecker war und auch gar nicht scharf!). Und dann habe ich nochmal soviel Schokomousse darauf gemacht, bis alle Backringe bis zum Rand voll waren und hab oben die Masse nochmal ganz glattgestrichen.

Dann hab‘ ich das Ganze in den Tiefkkühlschrank getan – dort musste es mindestens 4 Stunden einfrieren, also hab‘ ich mich erstmal schlafen gelegt.

SCHOKOGLASUR

Am nächsten Morgen habe ich dann die Schokoglasur gemacht: Ich habe Zucker und Kakao mit 30 ml Wasser in einem Topf verrührt und aufkochen lassen. Das musste dann noch ein Minütchen weiterköcheln, dann musste die Crème fraîche dazu und das ganze musste noch ein bisschen köcheln, bis es etwas eingedickt ist. Und dann habe ich die eisig kalten Törtchen aus dem Kühlfach geholt und die Oberfläche mit der Schokoglasur bestrichen – das sah sooooooo schön aus! Wie lackiert! Und das Tolle ist: Sie bleibt auch so schön!

Ich musste sie dann natürlich noch aus den Backringen rausholen – das war gar nicht so einfach, und ich habe Mama gefragt, ob sie mir wohl mal helfen kann (verratet das nicht Tönnchen, dass ich das nicht alleine gemacht hab!). Die hat die eisigen Ringe ein bisschen mit den Händen angewärmt und dann von unten nach oben die noch gefrorenen Törtchen aus den Ringen rausgeschoben – fertig. Ich musste natürlich noch ein bisschen warten, bis sie auch innendrin aufgetaut waren – aber dann habe ich probiiiiiiiiiiert!

Ohhhhhhhhhh! Himmlisch! Einfach oiiiiinktastisch! Die MÜSST ihr probieren!! Unbedingt!
Oire Bella.

Schokoladen-Biskuit

Zutaten:
70 g gemahlene Mandeln
70 g Puderzucker
2 Eier (Größe M)
3 Eiweiße (Größe M)
45 g Zucker
55 g Mehl
20 g Kakao
25 g flüssige Butter

(für das Schokomousse-Törtchen haben wir noch 20 g Schokotropfen zugegeben, damit das Ganze eine hübsche Struktur hat!)


Zubereitung:
In einer Schüssel Mandeln, Puderzucker und die Eier cremig aufschlagen. In einer anderen Schüssel die Eiweiße mit dem Zucker steif schlagen. Einen Teil des Eischnees unter die Mandel-Zuckermischung heben.

Kakao und Mehl auf den restlichen Eischnee sieben und alles rasch unterheben. Einen Esslöffel der Masse zu der geschmolzenen Butter geben und diese Mischung vorsichtig unter die Teigmasse ziehen.

Den Teig gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und bei 180 Grad 8–12 Minuten backen.

Bellas bunter Foccacia-Garten

Wie unsere Instagram–Follower wissen, läuft gerade auf Instagram gerade – im November 2020 – „Das große Plüschiebacken“. In Woche 2 war die Aufgabe: Backen mit Hefe.

Da Wencke und ich als Organisatorinnen und Chefjurorinnen des Wettbewerbs nicht mitbacken können, haben wir unsere Bella (unterstützt von ihrem Schweineprinzen Gernot) in den Wettbewerb geschickt.

Bella hat sich eine Menge vorgenommen: Sie und Gernot und haben an einem einzigen Nachmittag Croissants, eine Schokoladenbabka und diese beiden wundervollen Blumengärten aus Foccacia-Brot gebacken.

Das besonders Schöne daran ist: So ein Foccacia-Gärtchen ist nicht schwierig anzulegen, kann ganz und gar individuell gestaltet werden, ist offen für so ziemlich allen Gemüsearten und setzt der Kreativität keine Grenzen. Tatsächlich ist es so, dass die etwas verwilderten Gärtchen von Bella und Gernot innerhalb von 5 Minuten entstanden sind, weil die 16-Uhr-Frist des Wettbewerbs auslief und das Ganze ja auch noch in den Ofen musste. Trotzdem sind zwei überaus ansehnliche bunte Wildgärten entstanden, die noch dazu wunderlecker warten!

Hier das Rezept: Zutaten

für 2 kleine oder einen großen Garten
(als Hauptgericht für 2–3 Erwachsene oder 4 Vorspeisen)

für den Teig:
1/2 Würfel frische Hefe
250-270 ml Wasser
1 TL Zucker
450 g Mehl (+/- 30-40 g)
1 gehäufter Teelöffel Salz
50 g Olivenöl

Gartenpflanzen:
verschiedene Gemüse, Kräuter, Kerne und Gewürze*
Bella hat verarbeitet:
1/2 rote Paprika
3-4 Cocktailtomaten
1 grüne Tomate
1 rote Zwiebel
1/3 Zucchini
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
1 Stück frische rote Bete
ein Pfötchen Schnittlauch
einige Stängel glatte Petersilie
2 EL Schwarzkümmel
2 EL Kürbiskerne


natürlich könnt ihr auch noch mit allem möglichen Anderen variieren: Oliven, Pilzen, anderen Wurzelgemüsen, lila Kartoffeln, Süßkartoffel, Kürbis … oder oder oder – was immer ihr da habt!

Die Zubereitung

Bella hat die Hefe ins lauwarme Wasser gebröselt, den Zucker zugegeben und alles verrührt. Währenddessen hat Gernot Mehl, Salz und Öl in eine Schüssel gegeben und beiden haben die Hefemischung dazugekippt und alles etwa 10 Minuten zu einem geschmeidigen Hefeteig gehopst (natürlich im Frischhaltefolien-Schutzanzug! Menschen kneten einen solchen Teig mit der Hand oder der Küchenmaschine durch.) Der Teig sollte weich, geschmeidig, aber nicht mehr klebrig sein (je nach Konsistenz noch ein bisschen Mehl / Wasser zugeben).

Den Teig zu einer Kugel formen und in einer Schüssel mit einem sauberen Küchentuch bedeckt eine Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich in dieser Zeit etwa verdoppeln.

In der Zwischenzeit das Gemüse vorbereiten, z.B. indem ihr die Frühlingszwiebeln längs schneidet und zu Gräsern auffächert, die Möhren und Zucchini in dünne Scheiben oder kleine Stücke schneidet, Blümchen aus rote Bete schnitzt, dünne Ringe aus Paprika schneidet oder Röschen aus Tomatenschale dreht!

Wenn der Teig fertig ist, zu zwei ca. 25–35 cm großen Rechtecken ausrollen (oder zu Kreisen … oder WAS IMMER IHR WOLLT! Ihr könnt auch ein Nilpferd aus Teig formen) und mit den vorbereiteten Gemüsestücken und den Kräutern eine bunte Blumenwiese legen. Zur Dekoration Schwarzkümmel, Samen und Pfefferkörner verwenden.

Zum Schluss wird die Focaccia noch mit etwas Öl bestrichen und dann bei 180°C etwa 25–30 Minuten gebacken, bis sie leicht gebräunt ist.

Und dann? Ich sag’s mal in Bellas einfachen Worten: „Oiiiink! Schleck! Mampf!!“

Naaaa, Lust, euren eigenen Blumengarten entstehen zu lassen? Dann legt los! Viel Spaß beim Backen wünschen euch

Euer Tönnchen … und natürlich auch WENCKE