Uncategorized
Schreibe einen Kommentar

Himbeermousse-Törtchen

mit Zitronengrascreme-Füllung

Zutaten:
1 x Grundrezept Biskuitteig: 10 Streifen à 18,5 x 2,8 cm, 10 Kreise à ca. 3 cm Durchmesser


Zutaten Zitronengrascreme:
1/2 Stange Zitronengras
190 ml Sahne
1/2 Limettenblatt (Asialaden)
15 g Zucker
1 1/2 Blatt Gelatine
ein EL Zitronensaft

Zutaten Himbeermousse:
115 g Himbeerpürree (ohne Kerne)
4 Blatt Gelatine
15 ml Himbeergeist (oder ein andere leckere Obstbrand)
2 Eigelb
50 g Zucker
275 ml Sahne

Zutaten Himbeerspiegel:
150 g Tiefkühlhimbeeren
75 g Gelierzucker (2:1)

Als allererstes habe ich die Zitronengrascreme gemacht. Ich wusste gar nicht, dass man das auch in Kuchen tun kann, ich kenn dass sonst nur aus asiatischem Essen … aber egal. Tönnchen hat gesagt, sie hat das so aus dem tollen Törtchenbuch von Matthias Ludwigs gelernt, also hab‘ ichs mal gemacht.

Als erstes musste ich dazu das Zitronengras ein bisschen faserig hopsen (man kann das auch mit irgendeinem Gegenstand ein bisschen flach klopfen, aber darauf rumhopsen macht mehr Sapß) und dann kleinschneiden und mir der Sahne, dem Limettenblatt und dem Zucker aufkochen lassen. Das Ganze abdecken und dann ein paar Minuten ziehen lassen. Dann alles durch ein Sieb streichen, die Gelatine darin auflösen und den Zitronensaft dazugeben. Die Masse in kleine Silikonförmchen gießen (wir haben dafür extra Kernmatten für Taler von 4 cm Durchmesser und ca. 2 cm Höhe) und für ein eine Weile einfrieren.

Für die Himbeermousse habe ich erst mal geprüft, ob der Himbeergeist gut schmeckte. Er war sehr lecker. Hicks. Dann habe ich die Gelatine ein bisschen in kaltem Wasser eingeweicht (und ein bisschen geweint, weil das ja irgendwie früher mal ein Stück Verwandtschaft von mir war) und etwa ein Drittel des Pürrees (das habe ich übrigens aus Tiefkühlhimbeeren hergestellt, die ich ein bisschen aufgewärmt, püriert und durch ein Sieb gestrichen habe. Und das, was im Sieb üüüübrig blieb, hab ich mir griechischem Joghurt gegessen – schleck!!) aufgewärmt und da drin das Gelatinegeschwabbel aufgelöst (gut rühren, dass es keine Klümpchen gibt!). Dann hab’ ich das restliche Pürree dazugekippt, mir noch ein Schlückchen von dem Himbeergeist genehmigt und nochmal noi abgemessen, nochmal probiert und nochmal noi abgemessen – und das dann auch dazugekippt. In der Zwischenzeit hat Gernot schonmal Eigelb und Zucker richtig schön cremig aufgeschlagen. Während wir darauf gewartet haben, dass das Pürree abkühlt, haben wir beide uns noch ein Schlückchen genehmigt. Dann ist und eingefallen, das wir ja auch noch die Sahne cremig (nicht ganz steif!) schlagen müssen. Zum Schluss wird dann alles ganz voooorsichtig untereinandergehoben: Pürree, Eier-Zucker-Creme und Sahne. Und meinetwegen hätten wir dann gerne Dessertschälchen holen und aufessen können … aber Tönnchen hat uns gezwungen, die Törtchen zusammenzusetzen.

Für die Fertigstellung die Biskuit-Streifen so in die Backringe einlegen, dass die Kanten bündig zusammenliegen und der Biskuit mit dem unteren Ringrand abschließt. Jeweils 1 Biskuit-Quadrat unten als Boden einlegen. Etwa zur Hälfte mit der Mousse füllen, dann jeweils einen gefrorenen Zitronengrastaler in die Mousse drücken und dann mit der restlichen Himbeermousse bis zum Rand füllen. Mit einer Backpalette ganz glattstreichen. Die Törtchen für mindestens 4 Stunden einfrieren.

Vor dem Servieren musste noch der Himbeerspiegel obendrauf: Dazu habe ich die Himbeeren mit dem Gelierzucker aufkochen und noch ein Minütchen köcheln lassen, durch ein Sieb passiert, etwas abkühlen und angelieren lassen und dann auf den tiefgekühlten Törtchenoberflächen verstrichen. Und dann die noch gefrorenen Törtchen aus den Backringen rausgedrückt. Und mit einer Himbeere dekoriert. Und dann gegessen. Oiiiiiiiink – was das lecker!! Es hat sich sowas von gelohnt!!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.